Kontaktlose Karten:Wie sicher ist das Auslesen per NFC?
Kontaktlose Bankkarten können über Funk mit einem Lesegerät kommunizieren, ohne dass die Karte aus dem Portemonnaie genommen werden muss. Doch was bedeutet das für die Sicherheit im Alltag?
Viele Bankkarten nutzen für kontaktlose Zahlungen die NFC-Technik (Near Field Communication) im 13,56-MHz-Bereich. Dabei werden Daten über wenige Zentimeter übertragen. Unter bestimmten Bedingungen kann auch ein unbefugtes Lesegerät versuchen, solche Daten abzufragen. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass damit eine Zahlung ausgelöst oder das Konto geplündert werden kann.
Skimming im Vorbeigehen
Der Begriff „Skimming“ bezeichnet das unbefugte Abgreifen von Kartendaten. Bei NFC-Karten muss man unterscheiden: Ein technischer Leseversuch ist nicht gleichbedeutend mit einer erfolgreichen Abbuchung. Kontaktlose Zahlungen verfügen über zusätzliche Sicherheitsmechanismen und Grenzen.
Was wird eigentlich ausgelesen?
Je nach Karte und Verfahren können bei einer Funkabfrage unterschiedliche Informationen zugänglich sein. Daraus folgt jedoch nicht, dass diese Daten allein für Onlinekäufe oder Identitätsdiebstahl ausreichen. Entscheidend sind auch die Sicherheitsmechanismen der Karte, des Zahlungsdienstes und des Händlers.
Zusätzliche Vorsorge im Alltag
Gerade weil wir kontaktloses Bezahlen selbstverständlich nutzen, lohnt sich ein genauer Blick auf seine Sicherheitsgrenzen. Ein zusätzlicher RFID-Schutz kann sinnvoll sein; ebenso wichtig bleiben das sichere Aufbewahren der Karten und die regelmäßige Kontrolle der Abbuchungen.